Meine Prioritäten

Auf geht's !

Meine Ambitionen für Freiburg
Ich möchte eine Linke vertreten, die handelt, die vereint und die Ergebnisse erzielt. Ich möchte eine Linke vertreten, die handelt, die vereint und die Ergebnisse erzielt. Eine Linke, die ihren Werten der sozialen Gerechtigkeit, der Solidarität und der Nachhaltigkeit treu bleibt und dabei fähig ist, breite Kreise zu überzeugen, um den Alltag der Bevölkerung konkret zu verändern
IEine Linke, die ihren Werten der sozialen Gerechtigkeit, der Solidarität und der Nachhaltigkeit treu bleibt und dabei fähig ist
, breite Kreise zu überzeugen, um den Alltag der Bevölkerung konkret zu verändern.
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Zu oft wird auf Krisen reagiert, anstatt sie zu verhindern. Die öffentlichen Politikbereiche bleiben noch zu stark voneinander abgeschottet, obwohl die Herausforderungen eng miteinander verknüpft sind. Und weil öffentliche Leistungen und Personal immer wieder als wichtigste Stellschrauben für Budgetkürzungen betrachtet werden, zahlt man am Ende mehr – menschlich wie finanziell. Die Bevölkerung dieses Kantons hat Besseres verdient.
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Auf zur Wahlurne am 8 November 2026 !

Ich lehne eine Politik ab, die erst handelt, wenn die Probleme eskalieren.

Im Laufe meines Engagements habe ich eine tiefe Überzeugung entwickelt: Ein Gemeinwesen kommt voran, wenn es seine Herausforderungen antizipiert, anstatt sie einfach zu erleiden. Um wirklich wirksam zu sein, müssen die öffentlichen Politikbereiche es ermöglichen, schwache Signale zu erkennen, die auf künftige Schwierigkeiten hindeuten, und dann die richtigen Personen und Ressourcen zu mobilisieren, damit sich diese Schwierigkeiten nicht zu Krisen ausweiten.

Genau das fehlt heute in unserem Kanton. Zu oft lassen Entscheidungen auf sich warten. Jede Dienststelle handelt in ihrem Bereich, ohne dass ihr ein Gesamtüberblick möglich wäre. Die Herausforderungen werden getrennt behandelt, obwohl sie miteinander verknüpft sind. Und wenn die Krise nicht mehr zu ignorieren ist, werden ihre Symptome mit punktuellen und provisorischen Massnahmen bekämpft, schlicht weil es oft zu spät ist, um die Wurzel des Problems anzugehen. Genau das fehlt heute in unserem Kanton. Zu oft lassen Entscheidungen auf sich warten. Jede Dienststelle handelt in ihrem Bereich, ohne dass ihr ein Gesamtüberblick möglich wäre. Die Herausforderungen werden getrennt behandelt, obwohl sie miteinander verknüpft sind. Und wenn die Krise nicht mehr zu ignorieren ist, werden ihre Symptome mit punktuellen und provisorischen Massnahmen bekämpft, schlicht weil es oft zu spät ist, um die Wurzel des Problems anzugehen.

Eine solche Vorgehensweise ist teuer und führt bestenfalls zu durchwachsenen Ergebnissen. Und wenn die Ausgaben des Staates steigen, besteht der Reflex darin, bei den Leistungen zu kürzen oder die Anstrengung dem Personal aufzubürden – mit dem Ergebnis eines fruchtbaren Bodens für neue, noch tiefergehende Krisen.

Politik heisst nicht nur verwalten, sondern wagen

Ich möchte Teil eines Staatsrats sein, der seine Rolle wahrnimmt. Eines Staatsrats, der es wagt, zu handeln, bevor es zu spät ist: Herausforderungen antizipieren, vorbeugen statt reparieren, einen klaren Kurs festlegen und schon heute in die Lösungen von morgen investieren. Es braucht einen Paradigmenwechsel: Statt sich auf Hemmnisse und Hindernisse für Massnahmen zu konzentrieren, müssen die Kompetenzen mobilisiert werden, um die Hebel zu finden, mit denen sich Probleme lösen lassen.

Politik darf nicht mit Kommunikation verwechselt werden

Ich bin überzeugt, dass es immer wirksamer ist, frühzeitig zu handeln, als später zu versuchen, die Folgen zu beheben. Auch wenn dieses Handeln weniger sichtbar ist und auch wenn es schwieriger ist, die Wirkung einer Präventionspolitik zu messen als jene einer reaktiven Politik. Regieren bedeutet nicht, das beste Verhältnis zwischen Aufwand und Image- oder Kommunikationsnutzen zu wählen. Es bedeutet im Gegenteil, zu antizipieren und dann zu entscheiden – und anschliessend seine Entscheidungen zu erklären und zu ihnen zu stehen.

Eine echte Alterspolitik

Das gilt für die Alterung der Bevölkerung. Noch heute konzentrieren wir unsere Anstrengungen auf institutionelle Antworten, wenn der Verlust der Selbständigkeit bereits eingetreten ist. Ich möchte im Gegenteil eine echte Alterspolitik entwickeln, die auf dem Verbleib zu Hause, der Unterstützung der betreuenden Angehörigen und der Bereitstellung altersgerechter Wohnungen beruht. Wir müssen die Bedingungen schaffen, damit jede und jeder so lange wie möglich selbständig bleiben kann, und so der Notwendigkeit medizinisch betreuter Lösungen vorbeugen. Das ist menschlicher, aber auch wirksamer, nachhaltiger und für unser Gesundheitssystem finanziell tragbarer.

Kein Jugendlicher soll auf der Strecke bleiben

Das gilt für die Jugend. Kein Jugendlicher sollte die obligatorische Schule ohne Ausbildungs- oder Einstiegsperspektive verlassen. Wir müssen die Begleitung verstärken, die duale Ausbildung aufwerten, Übergangsmassnahmen ausbauen und eine Begleitung bis zum 25. Lebensjahr sicherstellen, damit keine Jugendlichen unbemerkt aus dem System verschwinden. Der Kampf gegen Perspektivlosigkeit, die Unterstützung der Familien und ein rasches Eingreifen bei ersten Anzeichen von Schwierigkeiten sind eine Investition in die Zukunft unseres Kantons.

Keine Frau soll in Angst leben müssen

Das gilt auch für häusliche und sexuelle Gewalt. Wir verfügen über gute Notfallstrukturen, müssen aber weitergehen. Ich möchte die Früherkennung stärken, die Betreuung der Opfer nach der Notfallphase verbessern, Übergangswohnlösungen entwickeln und verstärkt gegen Rückfälle vorgehen. Der Kampf gegen Gewalt darf nicht erst beginnen, wenn bereits alles eskaliert ist. Er muss strukturell angelegt sein, um das Umfeld, in dem diese Gewalt entsteht, aufzubrechen, und die institutionelle Antwort muss bereits bei den ersten Alarmzeichen mobilisiert werden können.

Für eine echte Wohnpolitik

Das gilt ebenso für das Wohnen. Heute haben zu viele Freiburgerinnen und Freiburger Mühe, eine geeignete und erschwingliche Wohnung zu finden. Der Kanton hat sich für die Beobachterrolle entschieden und schlicht darauf verzichtet, eine echte Wohnpolitik zu betreiben. Ich möchte diesen Trend umkehren. Mehr gemeinnützigen Wohnungsbau schaffen, den Gemeinwesen mehr Handlungsmittel geben, eine aktive Bodenpolitik entwickeln, Genossenschaften unterstützen und frühzeitig gegen Zwangsräumungen vorgehen – das müssen Prioritäten werden. Wohnen ist ein wesentlicher Faktor für Würde, soziale Stabilität und Lebensqualität.

Der Klimawandel lässt sich nicht länger aufschieben

Ich möchte auch, dass Freiburg ein treibender Kanton bei der Klimawende wird. Wir müssen all jene Massnahmen priorisieren, die das Leben der Menschen konkret verbessern. Jede und jeder muss nachhaltige Entscheidungen treffen können, ohne dabei das eigene Budget zu sprengen: Zugang zu lokalen und saisonalen Lebensmitteln, Wohnen in einem energieeffizienten Zuhause oder die Nutzung häufiger und erschwinglicher öffentlicher Verkehrsmittel. Ich möchte das Angebot des öffentlichen Verkehrs ausbauen, die Gemeinden, Unternehmen und Haushalte bei ihrer Energiewende unterstützen und stärker in Forschung und Innovation investieren, um konkrete Lösungen zu entwickeln, damit jede Person aktiv an diesem Wandel teilhaben kann.

Eine starke Wirtschaft, von der alle profitieren

Schliesslich setze ich mich für eine starke, innovative und Arbeitsplätze schaffende Wirtschaft ein. Ich lehne den künstlichen Gegensatz zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und sozialer Gerechtigkeit ab. Unser Kanton braucht beides. Wir müssen die KMU unterstützen, in Bildung, Forschung und Innovation investieren, die Talente von morgen fördern und unsere Fähigkeit stärken, wirtschaftliche Veränderungen zu antizipieren. Wohlstand macht nur Sinn, wenn er der gesamten Bevölkerung zugutekommt und es jeder und jedem ermöglicht, würdig von seiner Arbeit zu leben.

Im Grunde ist mein Anliegen einfach: aus Freiburg einen Kanton zu machen, der seine Zukunft selbst wählt, anstatt sie zu erleiden.

  • Ein Kanton, der klare Prioritäten setzt,
  • der Kompetenzen zusammenführt, statt sie gegeneinander auszuspielen,
  • und der in Prävention statt in Krisenbewältigung investiert.

Wir müssen verstärkt in Prävention, sozialen Zusammenhalt und Innovation investieren. Ob beim Klima, bei der Jugend, beim Wohnen oder bei der Alterung der Bevölkerung – es ist immer wirksamer, menschlicher und kostengünstiger, frühzeitig zu handeln, als später die Folgen beheben zu müssen. Diese Vision eines solidarischeren, ambitionierteren und vorausschauenderen Freiburg möchte ich in den Staatsrat einbringen. Denn ein solidarischerer Kanton ist ein stärkerer Kanton.

Ändern wir den Kurs – Platz für ein anderes Freiburg!